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Artikel (Special)

Im Wald der stummen Schreie (Jean-Christophe Grangé)


Jeanne Korowa ist eine brillante Untersuchungsrichterin in Paris. Zusammen mit ihrem Kollegen Francois Taine wird sie auf eine besonders grausame Mordserie angesetzt. Drei Frauen wurden brutal ermordet, ausgeweidet und ihre Leichen makaber in Szene gesetzt. Teile ihrer Körper wurden vom Täter verspeist. Drei Tatorte, die die Spuren von Ritualen und Wahnsinn zeigen.
Im Zuge ihrer Ermittlungen stößt Jeanne auf einen besorgten Vater, der von den unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Er ahnt, dass dieser zu unglaublichen Verbrechen in der Lage ist. Könnte der junge Mann der Täter sein?
Die Suche nach der Wahrheit führt Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens. Was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können.

Jean-Christophe Grangé hat hier einen wirklich spannenden Thriller angeliefert, der Leser sollte, auf Grund der detaillierten Beschreibungen, schon gute Nerven haben. Diese bringen dem Leser aber auch einen Einblick in die Seele eines Mörders, den man in manchen anderen Geschichten vermisst. Dabei spielt der Roman mit der Frage, woher das Böse stammt und welche Ursachen es hat. Spannend, brutal, klasse.

Hardcover / Bastei Lübbe / 541 Seiten / ISBN 978-3431038156 / € 19,99


 

Geschrieben von: Bert Werner am 15.10.2011





 


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