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Artikel (Review)

Aliens - Infestation


Im Jahre 1979 kam ein Film in die Kinos, der sich rasch zu einem Kulthit unter SF- und Horror-Fans entwickelte: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Der Film um die von H.R. Giger geschaffenen Wesen leitete eine ganze Welle von ähnlichen Filmen ein. Drei offizielle Fortsetzungen folgten, dazu zwei Alien vs Predator Filme. Aber auch die Videospielindustrie war in den Jahren nicht untätig und so erschienen zahlreiche Umsetzungen, den Anfang macht Alien 1982 für das Atari VCS. Weitere Portierungen und neue Spiele erschienen im Laufe der Zeit für die jeweils aktuellen Systeme, zum dritten Teil des Films erschienen beispielsweise auch Spiele für die drei Sega-Systeme Master System, Mege Drive und Game Gear. Nun wartet die Spielewelt gespannt auf die Veröffentlichung von Aliens: Colonial Marines, das im kommenden Jahr erscheint. Vorher hat Sega aber noch Infestation für den DS released. Da sind wir gleich auf die Aliens-Jagd gegangen.

Zwar liegt der Handlung nicht direkt einer der Filme zu Grunde, die Story weist aber durchaus Parallelen auf. Ein Notrufsignal des Raumschiffes Sulaco wurde empfangen und ein Team der Colonial Marines soll nach dem Rechten sehen. Als sie auf dem Schiff eintreffen findet man nichts weiteres als Tod und Zerstörung.



Aliens der alten Schule

Mit verschiedenen Waffen und Ausrüstung ausgestattet, nimmt der Spieler nun den Kampf gegen die außerirdischen Wesen auf. Dazu hat man die Kontrolle über bis zu 20 Marines, die in 4er Teams daherkommen. In klassischer 2D-Ansicht rückt man den Aliens nun auf den nicht vorhandenen Pelz. Und in der düsteren Atmosphäre ist man froh, über eine Anzeige zu verfügen, die die Entfernung der Aliens wiedergibt. Trotzdem sollte der Spieler auf der Hut sein, denn hinter jeder Ecke kann eine böse Überraschung warten. Zur Gegenwehr stehen verschiedene Waffen zur Verfügung, wie eine Pistole, eine Schrotflinte und auch ein Pulsgewehr, das zusätzlich zur normalen Munition auch Granaten verschießen kann. Aber auch der Werkzeugkasten ist wichtig, Türen können mit einem Schweißbrenner geöffnet werden und auch die Reparatur eines Zugangs ist manchmal von Nöten.



Klasse, das Spiel sieht richtig cool aus, auch der Sound ist gelungen. Verliert der Spieler einen seiner Marines, ist er tot und kommt nicht wieder, das steigert die Spannung im Spiel immens. Die klassiche 2D-Grafik, die auch einem Spiel für den Mega Drive entsprungen sein könnte, passt zum Spiel, wie ein Facehugger aufs Gesicht. Aliens: Infestation gehört für mich zu den Highlights für den DS. Spitze, Sega.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 15.10.2011





  

Positiv

  • tolle Retro-Optik
  • spannende Atmosphäre

 


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