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Ace Combat: Assault Horizon (Review)


Filmszenen, in denen Luftkämpfe mit modernen Jets stattfinden, haben schon immer einen enormen Reiz ausgeübt. Bekanntestes Beispiel dürfte immer noch Top Gun sein. Nun macht sich ein Spiel auf, diese Filmszenen in den Schatten zu stellen. Ace Combat: Assault Horizon legt den Wert dabei nicht auf eine tiefgründige Geschichte, sondern auf nahezu perfekt präsentierter Action. Popcorn-Kino auf der Konsole, könnte man sagen. Ob das Konzept aufgeht, soll unser Test zeigen.

Gefahr droht mal wieder aus Osteuropa, zahlreiche Rebellen, die offenbar eine recht gute Flugschule besucht haben, machen dem Spieler und seinen Kameraden das Leben schwer. Und gleich zum Start der Kampagne befindet man sich in einem heißen Gefecht über der Millionenstadt Miami.



Über den Wolken...

Dieses erste Gefecht dient als Tutorial und bringt dem Spieler die Steuerungsmöglichkeiten bei. Das ist recht unkompliziert und so hat man nach kurzer Zeit alles Wichtige verinnerlicht. So dient der linke Stick zur Steuerung, mit dem rechten sieht man sich um, Buttons lösen die Waffen aus und die Schulterbuttons werden für eine Besonderheit benötigt, den Dogfight-Modus. Hat der Spieler ein gegnerisches Flugzeug nah genug vor sich gebracht, kann er auf diesen Modus umschalten, nun brauch sich der virtuelle Kampfpilot nur noch minimal um die Steuerung kümmern und kann sich voll und ganz auf das Ausschalten des Gegners per Bordgeschütz oder Rakete konzentrieren. Und das sieht wahrlich bombastisch aus. Trifft man das gegnerische Flugzeug, fliegen einem Teile entgegen und Öl spritzt auf die Cockpit-Kanzel.



Einmal um die ganze Welt

Sechzehn ziemlich umfangreiche Missionen umfasst die Kampagne, und die führt den Spieler um den ganzen Erdball. So gibt es Einsätze in Dubai, Washington oder Mogadischu, aber auch in Russland. Zum Einsatz kommen detailreich dargestellte Flugzeuge wie der Eurofighter, F14, F15, F16 oder die B1-B, auch russische Maschinen wie die Mig 29A kommen zum Einsatz. Und die Missionen laufen dabei mit einer recht heftigen Geschwindigkeit ab, die gute Reflexe verlangt. Da sind Einsätze im Hubschrauber wie dem AH-64 Apache richtig erholsam. Denn es treibt dem Spieler schon die Schweißperlen auf die Stirn, wenn man selbst ins Visier der Gegner gerät, und dieser einen dann im Dogfight Modus aufs Korn nimmt. Hier helfen nur schnelle Flugmanöver.
Zwischen den Missionen sorgen Filmeinspielungen dafür, dass die Handlung weitererzählt wird, was aber hauptsächlich dazu dient, auf den nächsten Einsatz einzustimmen.



Zusammen in die Schlacht

Hat man es in der Kampagne mit computergesteuerten Kollegen zu tun, die ihre Sache recht gut machen, geht es in den Multiplayer-Modi gemeinsam mit anderen Spielern in die Schlacht. Vier verschiedene Modi sorgen hier für Abwechslung. So gibt es Deatchmatch und Domination, es ist aber auch möglich, zu dritt einzelne Kampagnenmissionen zu spielen und das macht richtig Laune.



Einfache Steuerung, einfache Handlung und rasante Action in einer bombastischen, kinoreifen Präsentation, das beschreibt das Spiel am Besten. Die Kampagne lässt dem Spieler kaum mal Zeit zum Verschnaufen, die Kämpfe in der Luft sind atemberaubend. Viele verschiedene Maschinen und unterschiedliche Bewaffnung sorgen ebenso für Abwechslung wie Einsatzorte rund um die Welt. Dazu gibt es einen umfangreichen Multiplayer-Part. Klasse.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 19.10.2011





  

Positiv

  • bombastische Präsentation
  • aufregende Luftkämpfe

 


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