Artikel (Review)
The Book of Unritten Tales: Die Vieh-Chroniken (Review)
|
Im April 2009 kam mit „The Book of Unwritten Tales“ ein klassisches Point and Click Adventure auf den Markt, das sich rasant einen guten Namen machte. Tolle Story, viel Humor und eine aufwändige Synchronisation waren die Markenzeichen des Spiels. Nun hat Crimson Cow mit „Die Vieh Chroniken“ eine Fortsetzung des Spiels veröffentlicht. Eigentlich eher ein Prequel, denn es erzählt die Vorgeschichte. Da waren wir doch gleich dabei.
Konnte der Spieler in „The Book of Unwritten Tales“ noch in die Rollen von vier Charakteren schlüpfen, sind es in diesem Fall Nate und das Vieh, die der Spieler abwechselnd steuern kann, zwei alte Bekannte aus dem ersten Spiel. Und es geht gleich zu Beginn richtig los. ![]() Luftkampf mit Folgen Nate hat beim Kartenspiel das Luftschiff Mary, eine Art Zeppelin mit Eigenleben, gewonnen. Dummerweise war sein Spielpartner offensichtlich ein schlechter Verlierer und so hetzt er ihm die Ork-Kopfgeldjägerin Ma'Zaz hinterher. Nach einem kleinen Scharmützel in der Luft geht es abwärts für Nate. Eine Bruchlandung später findet er sich in den kalten Nordlanden wieder, der Heimat des Viehs und seiner Familie. Außerdem hat es einen Polarforscher auf der Jagd nach Yetis und eine Tierschutzaktivistin in die unwirtliche Gegend verschlagen. Und dann ist da noch der fiese Munkus und seine Schattenarmee, der das Vieh und seine Sippe bedroht. Die Bösewichter haben den Vieh-Kristall geraubt, um damit eine heftige Waffe zu bauen. Da haben sowohl das Vieh als auch Nate etwas dagegen und nehmen den Kampf gegen die Finsterlinge auf. Auch die Vieh-Chroniken kommen als klassisches Point and Click Adventure daher, und das ist gut so. Die Steuerung ist einfach, die Rätsel dagegen etwas schwerer. ![]() Die Vieh Chroniken beweisen erneut, dass auch aus Deutschland fantastische Adventures kommen können. Tolle Charaktere, sehr viel Humor und hübsche Grafik, alles passt. Dazu zwei spielbare Charaktere, jede Menge Anspielungen auf Filme und eine tolle Synchro, was will der Abenteurer von heute mehr? Zwei Schwierigkeitsgrade sind auch dabei, so kommen auch Anfänger auf den Geschmack. Klasse, weiter so.
|
![]()
|






