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Spider-Man: Edge of Time (Review)
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Im Jahre 1982 war alles noch so einfach. Wollte man in Deutschland einen Spider-Man Comic lesen, las man „Die Spinne“, eine amerikanische TV-Serie über den Helden wurde für uns in drei Kinofilme zusammengeschnitten und auf dem Atari VCS spielte man den ersten Konsolen-Spidey. Jetzt ist alles ganz anders. Nach drei neuen Kinofilmen geht es im nächsten wieder von vorn los, in den Comics treiben zahlreiche Spinnen in verschiedenen Serien ihr Unwesen und auch die Videospiele kommen nicht mehr mit einem Helden aus, was zuletzt noch das Spiel Shattered Dimension zeigte, in dem man gleich vier Spinnenmänner steuern konnte.
Immer noch ist Peter Parker Spider-Man, der junge Mann, der von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und daher seine Superkräfte hat. Diese setzt er ein, um Schurken aller Art zu bekämpfen. Nebenbei ist er noch als Zeitungsfotograf tätig. ![]() Eine Spinne kommt selten allein Sloan ist ein Mitarbeiter des Technologiekonzerns Alchemax und hat einen fiesen Plan. Er will in der Zeit zurückreisen und die Firma schon vor ihrer eigentlichen Gründung selbst eröffnen, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Was so eine Aktion alles nach sich ziehen kann, interessiert ihn dabei nicht. Und von den Zeitreisen sind auch gleich zwei Ausgaben von Spiderman betroffen, der klassische und sein Abbild von 2099. Und so rennt, klettert und kämpft der Spieler als einer der beiden Helden durch drei Akte, die insgesamt aus 18 Kapiteln bestehen. Nebenbei müssen noch ein paar Rätsel gelöst werden. Mehr Herausforderungen bieten die höheren Schwierigkeitsgrade. Durch meistern von Aufgaben kann der Spieler Eps und goldene Spinnen sammeln, womit sich die eigenen Fähigkeiten verbessern lassen. Das war es dann aber auch schon. ![]() Grafisch sieht das Spiel richtig gut aus, was sowohl das Gameplay, als auch die Zwischensequenzen betrifft. Die englische Sprachausgabe, deutsche Untertitel sind enthalten, ist ebenfalls gelungen. Nur das Spiel an sich hätte zumindest bei den Gegnern etwas mehr Abwechslung vertragen können. Aber durch die große Menge an Gegnern sind die Kämpfe zumindest fordernd genug, um für eine Weile zu unterhalten. Aus dem Spiel hätte man aber definitiv mehr machen können. ![]()
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