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Artikel (Review)

Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn


Die Geschichten um Tim und Struppi gehören zu den bekanntesten europäischen Comic-Serien. Sie stammen aus der Feder des Belgiers Hergé, der die erste Geschichte 1929 veröffentlichte und bis zu seinem Tod im Jahr 1983 auf insgesamt 24 Alben kam. Es gab sowohl Zeichentrick- als auch Realverfilmungen und im Laufe der Jahre sind auch einige Video- und Computerspiele erschienen, das erste kam 1988 für den PC auf den Markt. Steven Spielberg hat Tim und Struppi nun für einen Kinofilm reaktiviert, der am 27. Oktober auch in Deutschland startet. Ubisoft hat das passende Spiel parat.

Das Geheimnis der Einhorn ist das elfte Album der Reihe und erschien 1942. Es gab bereits zwei Zeichentrickfilme dazu aus den Jahren 1962 und 1992.



Flohmarkt-Funde

Auf einem Trödelmarkt entdeckt Tim die Nachbildung des legendären Schiffes Einhorn. Kurzerhand wird das Modell erworben, was sich offenbar gelohnt hat, denn darin befindet sich ein Hinweis auf einen geheimnisumwobenen Schatz. Doch Tim hat nicht lange Spaß an dem Modell, denn schon kurze Zeit später wird es ihm von einem Gegenspieler schon wieder abgenommen.
Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und schließlich den Schatz zu finden besucht der Spieler mit Tim und seinem Hund Struppi nun Schauplätze auf dem ganzen Erdball. Das Spiel kommt teilweise als Jump´n´Run daher, bietet aber auch knackige Kämpfe und Verfolgungsjagden. Nebenbei kann der Spieler noch goldene Krebse suchen und sammeln und damit Boni wie Artworks oder Videos freischalten.



Das Reich von Kapitäm Haddock

Wählt man statt der Solo-Kampagne den Coop-Modus, findet man sich quasi in einem anderen Spiel wieder, denn hier spielt sich alles in einer Art Traumwelt ab. Und hier kommt man nur mit einem Partner weiter, so müssen Gegner zu zweit besiegt werden oder man hilft sich mit einer Räuberleiter über ein Hindernis. Und gemeinsam Rätsel zu lösen macht mehr Spaß als allein. Trotzdem lässt sich auch dieser Modus allein spielen. In den insgesamt 21 Leveln werden weitere Charaktere freigeschaltet, die jeweils ihre besonderen Fähigkeiten haben. Um alle Schätze zu sammeln sind immer wieder verschiedene Kombinationen der Figuren notwendig und so sind die Spieler schon eine ganze Weile beschäftigt.



Modus Nummer 3

Als drittes im Bunde wartet noch ein Herausforderungsmodus auf die Spieler. Hier gilt es, verschiedene Bereiche aus den anderen beiden Modi erneut zu spielen, und das möglichst in Rekordzeit. Dann warten Medaillen, Bronze, Silber, Gold oder Platin auf den Spieler. Und das motiviert ungemein. Hier ist es auch möglich, einige Aufgaben mit der Kinect Steuerung zu spielen, was hervorragend funktioniert.



Filmumsetzungen haben meist den Ruf, auf die Schnelle programmiert worden zu sein, um im Sog des Films gute Kasse zu machen. Tim und Struppi ist da anders, denn hier handelt es sich um ein durchweg gelungenes Spiel mit guter Grafik, einem tollen Soundtrack mit hervorragenden Sprechern und drei sehr abwechslungsreichen und motivierenden Spielmodi. Für mich als alten Tim und Struppi Fan ein Klasse-Spiel, das gerne fortgesetzt werden kann.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 26.10.2011





  

Positiv

  • schöne Filmumsetzung
  • motivierte Sprecher
  • drei Spielmodi

 


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