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Artikel (Review)

Michael Phelps: Push the Limit


Wie einst Mark Spitz in den 70er Jahren ist nun Michael Phelps der absolute Superstar unter den Schwimmern. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch ein Videospiel mit seinem Namen auf den Markt kommt. Nun hat 505 Games das übernommen und passenderweise gleich ein Spiel veröffentlicht, das die Kinect-Steuerung nutzt, was für ein Sportspiel natürlich passen ist. Also ab ins Wasser.

Der 1985 geborene Schwimmstar Michael Phelps ist mit 16 olympischen Medaillen, darunter 14 Olympiasiegen der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten. Bei zahlreichen Wettbewerben hat er seine Vielseitigkeit im Schwimmen unter Beweis gestellt und war siegreich im Freistil, Schmetterling, Rücken und Lagen.



Wie ein Fisch im Wasser

Herzstück des Spiels ist der Kampagnenmodus. Hier erstellt sich der Spieler zunächst einen Schwimmer und wählt in einem Editor verschiedene Einstellungen aus. Dann wartet ein Tutorial auf den Spieler, um die Grundlagen des Spiels zu verinnerlichen. Quasi das virtuelle Seepferdchen-Abzeichen. Und im ersten Rennen wird nicht etwa geschwommen, sondern mit wilden Bewegungen das Publikum angeheizt, dadurch gibt es mehr Energie für den Schwimmer. Kommt es dann zum ersten echten Wettbewerb, wird der Spieler schon deutlich mehr gefordert. Hier gilt es schon vom Start weg, das richtige Timing mit den Schwimmbewegungen zu erwischen und die Energie richtig einzuteilen. Nach dem Rennen warten dann Punkte, mit denen die Spielfigur verbessert werden kann. Ziel ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft, aber davor warten noch einige Wettbewerbe und der Spieler wird so manchen Schweißtropfen vergießen, bis es so weit ist.
Neben der Kampagne gibt es noch den Quick-Play-Modus, hier warten vorgefertigte Schwimmer und der Spieler kann an einzelnen Wettbewerben teilnehmen.
Und auch an Spieler, die nicht gern allein sind wurde gedacht. Es gibt sowohl die Möglichkeit, per Splitscreen mit einem Kumpel zu spielen, als auch einen Onlinemodus, der allerdings noch nicht richtig gut besucht wird.



Die Grafik bei Push the Limit sieht richtig gut aus, der Sound beschränkt sich auf das Nötigste. Die Wettbewerbe der Kampagne sind richtig anstrengend, aber die Steuerung ist gelungen und es macht schon Spaß, auf dem Bildschirm um Punkte und Platzierungen zu schwimmen. Dennoch fehlt dem Spiel ein wenig Abwechslung. Die Mehrspielermodi sind dagegen klasse, auch wenn über XBL die Mitspielersuche schon mal eine Weile dauern kann.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 06.11.2011





  

Positiv

  • schöne Grafik
  • gelungene Steuerung

 


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