Artikel (Review)
Battlefield 3
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Wie der Titel vermuten lässt, handelt es sich um den dritten Teil der Battlefield-Reihe, was aber eigentlich nicht stimmt, denn mittlerweile gibt es neun Spiele der Serie. Der erste Teil mit dem Titel Battlefield 1942 erschien bereits 2002. Neben dem für die Serie typischen, hochgelobten Multiplayerpart, soll wie schon bei Bad Company 2, auch wieder mehr Wert auf eine Single-Kampagne gelegt werden. Und mittlerweile dürfte es kaum jemanden geben, der noch nichts von Battlefield 3 gehört hat. Sei es die Publicity auf der Gamescom, als EA eine Mig auf dem Stand präsentierte, oder das ungenierte anhängen der Tierschutzorganisation Peta an den Hype, die öffentlich den Tod einer Pixelratte im Spiel kritisierte. Für genug Aufmerksamkeit war also gesorgt, unser kleiner Test soll nun zeigen, ob das alles gerechtfertigt war.
Die Kampagne erzählt die Geschichte von Sgt. Blackburn, einem Soldat der Marines. Zu Beginn des Spiels geht es gleich in die Vollen, denn unser Held stürzt sich auf das Dach eines fahrenden Zuges, schaltet einige Terroristen aus, bevor er selbst eine Waffe am Kopf spürt. Dann folgt eine Rückblende. Blackburn wird von zwei Agenten verhört und scheinbar muss es sich um etwas Ernstes handeln, denn zimperlich sind die zwei sicher nicht. ![]() Rund um die Welt gegen den Terror Bei einem Einsatz im Iran hat Blackburn mit seiner Einheit Beweise gefunden, dass Massenvernichtungswaffen offensichtlich an Terroristen verkauft wurden. Und um den Einsatz der Nuklearwaffen zu verhindern warten auf den Spieler Missionen, die ihn einmal um den Globus führen. So geht es nach Kasachstan, Paris und schließlich die USA. Dabei gibt es in den schlauchartigen Level reichlich Action und Abwechslung. Denn hier wird nicht nur die einfache Infanterie-Ausrüstung genutzt, es geht als Waffensystemoffizier eines Jets vom Flugzeugträger in die Luft und schnurstracks in einen Luftkampf über offenem Meer. Und auch ein Panzer wird gesteuert. Dabei wird die Story immer wieder mit Verhörszenen weitererzählt. ![]() Du bist nicht allein Auch wenn man diesmal mehr Wert als sonst auf die Single-Kampagne gelegt hat, Herzstück ist immer noch der Online-Modus. Und da gibt es Coop-Missionen, in denen man zu zweit verschiedene Aufgaben zu erfüllen hat. Mal müssen große Gegnerscharen aufgehalten werden, mal macht man als Sniper gemeinsame Sache mit einem Partner. Daneben gibt es fünf Multiplayer-Modi. So gibt es Eroberung, einen klassischen Capture the flag Modus, bei Rush gilt es, eigene Computerstationen zu schützen, die des Feindes muss derweil ausgeschaltet werden. Dazu kommen noch Squad-Rush, Squad-Deathmatch und Team-Deathmatch. Neun Mehrspielerkarten sind bereits an Bord, für Nachschub wird schon zum Jahresende mit der Erweiterung Back to Karkand gesorgt, hier warten unter anderem Maps aus vorangegangenen Battlefield-Games auf die Spieler. Und in den Multiplayer-Schlachten gibt es Abwechslung ohne Ende und auch diverse Fahrzeuge kommen zum Einsatz. 24 Spieler können auf der Xbox zum Einsatz kommen und Probleme, Mitspieler zu finden, gibt es nicht. ![]() Die Grafik von Battlefield 3 sieht schon richtig klasse aus, was sowohl für die Charaktere, als auch für die verschiedenen Szenarios gilt. Voraussetzung dafür ist die Installation von Grafik-Dateien auf die Festplatte der Xbox. Der Sound kommt brachial aus den Surround-Boxen, oder noch besser aus dem Headset. Die Kampagne ist dem Spiel Call of Duty Black Ops nicht ganz unähnlich, wird aber ordentlich präsentiert und spielt sich gut. Der Multiplayer-Part ist erneut über jeden Zweifel erhaben, besser geht es kaum. Zahlreiche Maps, verschiedene Spielmodi und ein umfangreiches Arsenal an Waffen und Fahrzeugen, was will man mehr. Mein Fazit: ordentliche Kampagne und unschlagbarer Multiplayer-Modus. Klasse.
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