Artikel (Special)
Das einzig wahre Handbuch für Agenten (Keith Melton, Robert Wallace)
Von den Tricks und Geheimwaffen der Agenten und Spione dürften die meisten Leute wohl nur aus Filmen und Romanen gehört haben. Doch die Wirklichkeit scheint tatsächlich noch haarsträubender zu sein, als die Fantasie. Mehr als 30 Jahre galten die streng geheimen Handbücher der CIA aus dem kalten Krieg als verschollen. Nun sind sie wieder aufgetaucht, in einem Handbuch, das in den 50er Jahren von John Mulholland verfasst wurde, einem bekannten, amerikanischen Magier. Eine Pille unauffällig in einen Drink geben? Nachrichten beim Binden von Schnürsenkeln übermitteln? Oder einen versteckten Kofferraum in ein Auto einbauen? Kein Problem, dieses Buch zeigt, wie man sich diese Tricks damals vorgestellt hat. Geheime Kommunikation wird ebenso behandelt, wie diverse Anschlagspläne auf Fidel Castro. So sollte ihm tatsächlich ein Enthaarungsmittel verabreicht werden, damit er seinen Bart verliert und sich in der Öffentlichkeit lächerlich macht. Und selbst, wie man seine Gesichtsmimik derart verändert, dass man ohne weiteres als Russe durchgeht, weiß das Buch zu berichten. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für Fans von Spionage- und Agentengeschichten und die teils kuriosen Tricks regen des öfteren zum Schmunzeln an. Ich sage nur „Rakete in der Zahnpasta-Tube“. Kurzweilig, spannend und lustig, mit den drei Worten lässt sich das Buch am Besten beurteilen. Klasse. Hardcover / Heyne / 256 Seiten / ISBN: 978-3453173767 / € 16,99
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Von den Tricks und Geheimwaffen der Agenten und Spione dürften die meisten Leute wohl nur aus Filmen und Romanen gehört haben. Doch die Wirklichkeit scheint tatsächlich noch haarsträubender zu sein, als die Fantasie. Mehr als 30 Jahre galten die streng geheimen Handbücher der CIA aus dem kalten Krieg als verschollen. Nun sind sie wieder aufgetaucht, in einem Handbuch, das in den 50er Jahren von John Mulholland verfasst wurde, einem bekannten, amerikanischen Magier. 
