Artikel (Review)
Blackwater
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Bei der mittlerweile in Xe Services umbenannten Firma Blackwater handelt es sich um ein privates amerikanisches Sicherheitsunternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 vom ehemaligen Navy Seal Erik Prince. Oft wurden die Soldaten der wohl weltweit größten Privatarmee zum Schutz von Diplomaten in Krisengebieten, wie dem Irak eingesetzt. Mit der Veröffentlichung von Unterlagen durch Wikileaks kamen aber auch einige dunkle Kapitel von Blackwater-Einsätzen an das Licht der Öffentlichkeit. So kam es unter anderem im Irak zur Tötung von Zivilisten. In den Einsätzen dort bewegten sich die Söldner in einer rechtlichen Grauzone und waren immun gegen das irakische Recht und auch von amerikanischen Gerichten blieben sie unbehelligt.
Nun ist von 505 Games auch ein Spiel zur Söldnertruppe erschienen, das auf die Bewegungssteuerung Kinect setzt. Bei Blackwater handelt es sich um einen First-Person-Shooter. Das Spiel lässt sich sowohl mit vollem Körpereinsatz über Kinect steuern, als auch herkömmlich mit dem Pad. ![]() Afrika – Immer eine Reise wert Schauplatz des Geschehens ist der fiktive, afrikanische Staat Harri. Hier übernimmt der Spieler die Rolle von vier Blackwater Söldnern, in deren Rollen er abwechselnd schlüpft. Nachdem der Spieler seinen Auftrag in einer kurzen Filmsequenz erhalten hat, geht die Action auch schon los und der erste Schusswechsel startet. Durch Bewegungen vor der Kinect-Kamera bewegt sich der Spieler in diesem Rail-Shooter nun von einer Deckung zur nächsten und schaltet nach Möglichkeit dabei sämtliche Gegner aus. Durch neigen des Oberkörpers kann der Spieler zudem links oder rechts aus der Deckung spähen. Da die Steuerung gewöhnungsbedürftig ist und leider keine Checkpoints in den Leveln vorhanden sind, muss nach dem Ableben jedes Level komplett erneut gespielt werden. Wer mit der Kinect Steuerung zu viele Probleme hat, kann aber auch zum Pad greifen, das funktioniert wesentlich einfacher. Neben der Kampagne bietet Blackwater auch einen kleinen Multiplayer-Part. Hier können acht Spieler daheim in den Krieg ziehen. Auch eine weltweite Rangliste über XBL ist vorhanden. ![]() Grafisch sieht das Spiel noch ganz ordentlich aus, hat aber gegen die Platzhirsche des Genres, BF3 und MW3, keine Chance. Die Sprecher klingen nicht sonderlich motiviert, der restliche Sound ist ok. Die Kampagne macht durchaus Laune und auch der Multiplayer-Part ist ok. Blackwater ist ein Shooter, der es gegen die übermächtige Konkurrenz unendlich schwer hat, aber trotzdem einen Blick wert ist.
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