Artikel (Review)
Super Mario 3D Land
Wenn ein Job sicher ist, dann offenbar der des virtuellen Klempners Mario, immerhin ist er schon seit 1979 im Geschäft. Dabei ist er eher eine Zufallsproduktion. Denn als Nintendo Ende der 70er Jahre auf zahlreichen Radar Scope Spielautomaten sitzen blieb, musste ein neues Spiel für die darin enthaltenen Platinen programmiert werden, damit man die Automaten noch absetzen konnte. Geplant wurde ein Popeye-Spiel, aber dann verlor man die zugkräftige Lizenz und aus Popeye wurde Jumpman, später in Mario umbenannt, der seinen ersten Auftritt in Donkey Kong hatte. 1983 trug mit Mario Bros erstmals ein Spiel seinen Namen und seitdem sind zahlreiche Spiele für alle Nintendo Konsolen erschienen. Da durfte natürlich auch Nintendos neues Handheld, der 3DS nicht fehlen und auf der diesjährigen Gamescom konnte man schon mal einen Blick auf das Spiel Super Mario 3D Land werfen.Ein Thema verfolgt Mario durch seine Videospielkarriere. Prinzessin Peach wird entführt, natürlich vom ewigen Bösewicht Bowser und Mario eilt zur Rettung. Das ist auch die, irgendwie aber nie langweilig werdende, Geschichte von Super Mario 3D Land. ![]() Prinzessinen-Rettung in 3D Wie gehabt rennt, hüpft und springt Mario durch die Level, immer auf der Suche nach Peach. Dabei bieten die recht kurz gehaltenen Level, ideal für unterwegs, jede Menge Abwechslung. Das reicht von Plattformen, die in der Luft schweben bis zu fliegenden Fischen. Und auch den guten, alten Tanuki-Anzug hat der Klempner im Gepäck. Mit diesem waschbärartigen Anzug kann Mario bei Sprüngen länger in der Luft ausharren und mit dem buschigen Schwanz seine Gegner wegfegen. Und auch einen Bumerang kann Mario nutzen, um seine Feinde aus der Distanz zu erledigen. Wirklich gelungen ist in diesem Spiel der 3D-Effekt. In vielen Spielen wird er ja nur als optische Aufwertung für den Hintergrund genutzt. Hier kann sich Mario auch tatsächlich in die Tiefe bewegen. Und auch der Schwierigkeitsgrad ist recht knackig ausgefallen. Aber da ist auch Hilfe an Bord, um Frust zu vermeiden. Stirbt man an einem Abschnitt zu oft, besteht die Möglichkeit ein Unbesiegbarkeitsblatt einzusetzen oder die Möglichkeit zu nutzen sich von magischen Flügeln an das Ende des Levels fliegen zu lassen. Auch die StreetPass Funktion des 3DS wird genutzt. ![]() Der 3D Effekt von Super Mario 3D Land gehört sicherlich zum Besten, was bislang auf dem 3DS zusehen war und ist nicht nur optische Spielerei. Auch der Rest der Grafik ist schön anzusehen, der Sound ist wie gehabt klasse. Die Steuerung geht gut von der Hand, was ich schon im August auf der Gamescom antesten konnte. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm hoch, bietet aber auch genug Hilfen an. Super Mario 3D Land gehört definitiv zum Besten, was der 3DS zu bieten hat.
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Wenn ein Job sicher ist, dann offenbar der des virtuellen Klempners Mario, immerhin ist er schon seit 1979 im Geschäft. Dabei ist er eher eine Zufallsproduktion. Denn als Nintendo Ende der 70er Jahre auf zahlreichen Radar Scope Spielautomaten sitzen blieb, musste ein neues Spiel für die darin enthaltenen Platinen programmiert werden, damit man die Automaten noch absetzen konnte. Geplant wurde ein Popeye-Spiel, aber dann verlor man die zugkräftige Lizenz und aus Popeye wurde Jumpman, später in Mario umbenannt, der seinen ersten Auftritt in Donkey Kong hatte. 1983 trug mit Mario Bros erstmals ein Spiel seinen Namen und seitdem sind zahlreiche Spiele für alle Nintendo Konsolen erschienen. Da durfte natürlich auch Nintendos neues Handheld, der 3DS nicht fehlen und auf der diesjährigen Gamescom konnte man schon mal einen Blick auf das Spiel Super Mario 3D Land werfen.



