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Artikel (Review)

Call of Duty - Modern Warfare 3


Im Jahre 2003 setzte Activision mit dem Spiel Call of Duty neue Maßstäbe im Bereich der Ego-Shooter. In verschiedenen Szenarios im zweiten Weltkrieg verlief die Story. Auch die folgenden Teile der Serie hatten den zweiten Weltkrieg zum Thema. 2007 wurde dann alles anders, als der vierte Teil der Serie unter dem Titel Modern Warfare veröffentlicht wurde, denn hier spielte sich alles in einer recht nahen Zukunft ab. Für Furore sorgte auch der neue Multiplayer-Part des Spiels, der Gefechte mit Spielern aus aller Welt über das Internet möglich machte.

Rund ein Jahr später kam dann Modern Warfare 2 auf den Markt und die Spieler konnten mit den Figuren aus Teil eins, wie Price und Soap, weitermachen. Am Ende des Spiels begann der dritte Weltkrieg, ausgelöst vom fanatischen Russen Makarov. Im vergangenen Jahr wurde dann Black Ops veröffentlicht und auf Modern Warfare 3 musste ein weiteres Jahr gewartet werden. Aber nun geht es endlich weiter.



Die Welt am Abgrund

Modern Warfare 3 schließt nahtlos an den zweiten Teil des Spiels an. Russische Truppen greifen weiterhin Amerika und europäische Länder an. Und der Spieler befindet sich von Beginn an mitten im Kampf. So gilt es, an der Küste New Yorks ein russisches U-Boot zu infiltrieren, da von dort die Angriffe der Flotte koordiniert werden, während auf dem Dach der Börse in der Wallstreet eine Antenne gesprengt werden muss.
In Indien gelingt derweil Price und MacTavish die Flucht vor Makarovs Leuten, mit Hilfe von Yuri, einem Ehemaligen der Speznaz.
Ein weiterer Einsatz führt den Spieler nach London, wo die SAS einen Lagerhauskomplex stürmt, um Terroristen zu stoppen. Diese Mission schlägt jedoch fehl und es folgen Anschläge mit Nervengas in einigen Großstädten Europas.
Weitere Einsätze führen den Spieler nun auch in die deutschen Städte Hamburg und Berlin, die von der russischen Armee überrannt wurden.
Und Makarov hat den russischen Präsidenten in seiner Gewalt, um von ihm die Abschusscodes der Nuklearwaffen zu erpressen. Als Druckmittel will er auch die Tochter des Präsidenten entführen, was der Spieler verhindern soll. Makarovs Männer sind jedoch schneller und bringen sie in eine Diamantenmine in Sibirien, wo der große Showdown stattfindet. Aber auch die Jagd nach Makarov steht noch auf dem Programm von Captain Price.



Bombenstimmung in aller Welt

Soweit die Handlung der Kampagne. Wer bereits den Vorgänger gespielt hat, kann direkt loslegen, an der ohnehin sehr guten Steuerung wurde nichts geändert. Aber mit dem Ende der Kampagne ist das Spiel natürlich noch lange nicht beendet. So gibt es den Spezialeinheitenmodus. Hier gibt es sowohl Missionen für Einzelspieler, als auch Einsätze für zwei Spieler, entweder über den Split-Screen daheim oder mit einem zweiten Gamer über XBL. Und natürlich gibt es auch einen echten Multiplayer-Part im Spiel. Auf verschiedenen Karten warten hier Mehrspielergefechte, die kaum Wünsche offen lassen.



Call of Duty Modern Warfare 3 lässt es ordentlich Krachen. Die Kampagne ist atemberaubend spannend, man kann es kaum erwarten, wie es weitergeht. Die Einsätze dabei bieten jede Menge Abwechslung, vom einfachen Feuergefecht, über Sniper-Missionen bis zum Bedienen von Bordgeschützen oder dem Steuern einer Drohne. Und auch die Spezialmissionen fesseln den Spieler stundenlang an den Bildschirm und dann wartet auch noch der Multiplayer-Part.
Grafisch spielt sich das Ganze auf sehr hohem Niveau ab, während der Sound brachial aus den Boxen oder dem Headset dröhnt. Auch die Musik ist wieder oscarreif und die Sprecher machen einen tollen Job. Für mich ist Modern Warfare 3 DER Actiontitel des Jahres. Auch wenn die Handlung hier zum Ende kommt, gegen einen vierten Teil hätte ich sicher keine Einwände.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 01.12.2011





  

Positiv

  • grandiose Kampagne
  • umfangreiche Multiplayer-Möglichkeiten

 


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