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Artikel (Review)

Straßen des Glücks


Umsetzungen von Brettspielen für Videospielkonsolen gibt es fast schon so lange, wie es eben Konsolen gibt. Den Anfang dürften wohl Spiele wie Dame oder Schach für das Atari VCS gemacht haben. Und auch für die Wii von Nintendo gab es schon die eine oder andere Umsetzung. Eine weitere gibt es nun seit Ende letzten Jahres mit Straßen des Glücks. Also auch zum geselligen Spieleabend.

Bei Strassen des Glücks, einer populären Brettspiel-Reihe in Japan, geht es darum, möglichst schnell viel Geld zu sammeln. Dazu geht es per Würfel über das virtuelle Spielbrett und, ähnlich wie bei Monopoly, können auf verschiedenen Spielfeldern Läden gekauft werden. Kommt ein anderer Spieler auf das Feld, muss er einen Betrag zahlen, so vermehrt man nach und nach sein Vermögen.



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Durch das Einsammeln von Kartensymbolen, wie Pik oder Herz, werden durch Prämien weitere Einnahmen fällig. Und mit dem kassierten Geld können nicht nur weitere Läden angeschafft werden, sondern auch die eine oder andere Spekulation am Aktienmarkt erfolgen. Dazu gibt es auf dem Spielfeld verschiedene Distrikte. Kauft man beispielsweise Aktien eines Distrikts und kauft dann dort ordentlich Läden, steigt der Wert der Aktien. Sieger des Spiels ist, wer als erstes ein vorher festgelegtes Ziel, eine entsprechende Geldsumme, vorweisen kann. Neben der normalen Variante bietet das Spiel auch eine vereinfachte Form ohne den Aktienhandel, was gerade für Einsteiger doch eher geeignet ist. Gespielt wird übrigens mit Charakteren aus der Mario-Familie und auch einige Figuren aus Dragon Quest sind dabei. Die eigenen Mii können ebenfalls genutzt werden. Da Brettspiele zwangsläufig allein nicht sonderlich viel Spaß machen, gibt es natürlich auch einen Mutliplayerpart, der auch online funktioniert.



Die Grafik kommt, passend zu den Spielfiguren, recht bunt daher, sieht ganz gut aus, und ist für das Spielegenre auch zweckmässig. Dennoch werden die Fähigkeiten der Wii sicherlich nicht ausgereizt. Der Sound ist ok und bietet einige nette Melodien mit Ohrwurmpotenzial. Das Spiel an sich ist wesentlich komplexer, als es sich auf den ersten Blick vermuten lässt und somit ist es ein Fehler hier einen Mario Party Ableger zu erwarten. Steigt man erstmal durch die Regeln durch, macht es durchaus Spaß.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 01.02.2012





  

Positiv

  • komplexe Brettspiel-Umsetzung

 


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