Artikel (Review)
Soul Calibur V
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Die Kampfspielreihe von Namco dürfte jedem Fan des Genre ein Begriff sein. Der erste Teil der Serie erschien noch für Segas Dreamcast im Jahre 1998, Teil zwei konnte dann 2003 schon auf der ersten Xbox gespielt werden. Weitere Fort- und Umsetzungen erschienen für die PS2, GameCube, Wii, PS3, Xbox 360 und die PSP. Nun ist der fünfte Teil der Serie auf dem Markt und wir haben die Fäuste geschwungen.
Wichtig bei Kampfspielen ist natürlich nicht nur die Menge an möglichen Angriffs- und Abwehrbewegungen, sondern auch die Anzahl spielbarer Charaktere, möglichst mit vielen unterschiedlichen Kampfstilen. Und hier kann der Spieler bei Soul Calibur V aus dem Vollen schöpfen. Insgesamt stehen 28 Fighter zur Auswahl, darunter sind immerhin 13 neue Kämpfer, die anderen sind schon aus den Vorgängern bekannt. ![]() Die Story Eine groß angelegte Kampagne mit spannender Story sollte der Spieler hier nicht erwarten. Das ist in diesem Genre auch eher unüblich. Immerhin gibt es einen kleinen Storymodus, der eher als erweitertes Tutorial angesehen werden kann. Hier gibt es zwanzig Abschnitte, durch die sich gekämpft werden muss, als Belohnungen winken Gegenstände für den Editor, neue Kämpfer und der Spielmodus Legendäre Seelen, in dem extra starke Gegner warten. Zwischen den Fights wird die Geschichte mit Bildern weitererzählt, Videos sind leider Mangelware. Neben dem Story-Mode gibt es noch den Arcade-Modus, in dem sechs Kämpfe hintereinander warten, der Schnellkampf dagegen wählt einen Gegner nach dem Zufallsprinzip. ![]() Der Editor Wirklich gut gelungen ist der Editor von Soul Calibur V. Hier ist es möglich, einen Kämpfer ganz nach eigenem Geschmack zu kreieren. Bis zu fünfzig Charaktere können hier erstellt werden. So wird nicht nur das Aussehen des Fighters, oder der Fighterin, ausgewählt, sondern auch ein Kampfstil ausgesucht. Das macht richtig Laune und die Auswahlmöglichkeiten sind wirklich immens. ![]() Multiplayer Ein Kampfspiel ohne Multiplayer-Modus ist heutzutage eigentlich undenkbar. Und so bietet auch Soul Calibur V sowohl einen lokalen Mehrspielmodus, wo der Spieler einen Kumpel vermöbeln kann, als auch einen Online-Modus, in dem Gegner aus aller Welt um Schläge betteln. Spieler stellen sich hier mit einer Art Visitenkarte vor, die mit Fotos aus den Kämpfen gepimpt werden kann. ![]() Ich bin schon seit dem ersten Teil der Reihe dabei und immer wieder begeistert. So hat mich auch der fünfte Ableger der Serie überzeugt. Die Grafik sieht klasse aus, die Animationen sind vom Feinsten, der Sound kommt brachial aus den Boxen und Gegner sind sowohl für Solo- als auch für Multiplayer-Spieler zahlreich vorhanden. Dazu lädt ein Editor immer wieder zum experimentieren ein. Da kann man auch über den recht mageren Story-Modus hinwegsehen. Klasse.
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