Artikel (Review)
Demolition Company
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Review: PC (getestet)
Auch wenn sich der Name Destruction Company wie ein neues Tag-Team der WWE anhört, mit Wrestling hat dieses Spiel nichts zu tun. Hier geht es schlicht und ergreifend darum, Gebäude aller Art, oder Teile davon, dem Erdboden gleich zu machen. Und dafür kann man sich allerlei Maschinen bedienen. Ob es wirklich Spaß macht, virtuell die Abrissbirne zu schwenken, soll und dieser Test sagen. Bei Astragon sind recht ungewöhnliche Spielegenres ja keine Seltenheit mehr, also verwundert es auch nicht, dass der Mönchengladbacher Publisher nun dieses Game von Giants Software in die Läden gebracht hat. Also rein mit der Disc, installiert und schon kann es losgehen. Gleich den Karrieremodus gewählt und den Hammer in die Hand genommen. Der Spieler hat ein eigenes Unternehmen gegründet, spezialisiert auf Abrissarbeiten aller Art. Zunächst geht es aber auf das firmeneigene Testgelände. Hier kann man die bereits vorhanden Werkzeuge ausprobieren und sich mit den Funktionen vertraut machen. ![]() Reiß die Hütte ab In der Firmenzentrale bekommt man eine Übersicht über die verfügbaren Aufträge, die in verschiedenen Bezirken der Stadt verteilt sind. Am Anfang der Karriere kann man nur ein paar Aufträge erledigen, weil dem Spieler zum einen die größeren Maschinen fehlen, und zum anderen die Erfahrung. Mit erledigten Aufträgen kommt Geld in die Firmenkasse und Erfahrung auf das Punktekonto. Mit höherer Erfahrung ist man in der Lage größere Aufträge an Land zu ziehen, die entsprechend schweres Gerät benötigen, wozu wieder genug Geld da sein muss, um die Maschinen anzuschaffen. Zu Beginn zerlegt man eine kleine Hütte, nur unter Verwendung eines Vorschlaghammers, dann kommt der Presslufthammer dazu, bis es an die großen Geräte, wie Raupenbagger, oder Radlader geht. Schließlich geht es mit einer Abrissbirne auch größeren Gebäuden an den Kragen. ![]() Shoppen im DestructoMart Die meisten Geräte kauft man entweder direkt in der Auftragsübersicht, oder man geht in den DestructoMart, einem Supermarkt für Abrissunternehmen. Hier bekommt man auch noch einige Fahrzeuge, die nicht in der Auftragsliste auftauchen, aber auch sehr nützlich sind. Geht man nun an die Arbeit, sollte man genau auf die Vorgaben achten, sonst passiert es schnell mal, dass man zuviel zerstört und somit den Auftrag nicht erledigt oder nur mit hohen Geldeinbußen beenden kann. Dazu gibt es eine praktische Anzeige, ein grüner Balken zeigt den Fortschritt der Arbeit, ist er voll, ist die Arbeit erledigt. Ist jedoch zuerst der rote Balken gefüllt, hat man zu viele Fehler gemacht und muss von neuem beginnen. ![]() Rattatazong - weg ist der Balkon So ein modernes Unternehmen wie das unsrige geht natürlich nicht nur mit dicken Baumaschinen an die Arbeit, sondern führt auch präzise Sprengungen aus. Dazu gibt es drei verschiedene Arten von Sprengstoff, die innen und außen an den Gebäuden angebracht werden könne. Aus sicherer Entfernung gezündet, sollte dann alles zur richtigen Seite fallen, ein Schornstein, der nach der Sprengung auf Bahngleisen landet bringt sicher kein Geld in die Firmenkasse. Tja, was soll man zu diesem Spiel sagen. Es ist kein Actionspiel und auch keine richtige Wirtschaftssimulation, es geht schlicht darum, mit den verschiedensten Geräten, Häuser, Schornsteine und was sonst noch zu zerstören. Das geht manchmal brachial, aber ab und an muss man auch sehr vorsichtig zur Sache gehen, wenn es beispielsweise darum geht, Balkone von einem Gebäude zu entfernen, ohne den Rest zu beschädigen. Die Steuerung der jeweiligen Fahrzeuge ist klasse und lässt sich auf dem Testgelände ausführlich ausprobieren. Die Aufträge sind abwechslungsreich. Grafisch ist das Spiel durchaus ansehbar, der Sound ist minimal, aber passt zum Geschehen, nervige Musik entfällt, die Maschinen klingen schon real. Kommen wir zum Wichtigsten, dem Spaß beim Spielen und seien wir mal ehrlich. Jeder Junge hat doch schon mal davon geträumt, in einem Bagger oder einer Raupe zu sitzen, was aber höchsten mit kleinen Modellen im Sandkasten klappte. Hier ist praktisch der Sandkasten 2.0, für Jungen aller Altersklassen. Mir macht das Spiel gewaltig Spaß.
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