Artikel (Review)
Prince of Persia - The Sands of Time Special Edition
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Review: PC (getestet)
Der persische Prinz findet im Moment keine Zeit zum Ausruhen. Überall ist er zu sehen, nicht nur im Kino oder in diversen Computer- und Videospielen. Da findet sich sogar der mit Sand gefüllte Dolch im Micky Maus Heft. Lust auf eine Runde Prince of Persia, aber weder eine aktuelle Konsole, noch eine anständige Grafikkarte im PC? Warum nicht einfach eine ältere Version der Spieleserie einwerfen? Rondomedia hat nun in ihrer Ubisoft Serie eine Special Edition von Sands of Time herausgebracht, die als Bonus auch noch das Spiel Warrior Within enthält. Die beiden Spiele haben ja schon ein paar Jahr auf dem Buckel, aber wer nicht nur auf die Grafik und die Anzahl der Pixel schaut, kann auch mit alten Spielen noch jede Menge Spaß haben. Also schauen wir uns die zwei Games mal an. ![]() The Sands of Time Der persische Prinz möchte sich seinem Vater beweisen und ihm einen geheimnisvollen Dolch überreichen, der sich aber dummerweise in der Schatzkammer des Maharadschas gelagert wird. Auf dem Weg dorthin bekommt man per Tutorial netterweise gleich die komplette Steuerung beigebracht, die über ein Gamepad deutlich leichter von der Hand geht, als per Tastatur. Schliesslich bekommt der Prinz den Dolch, befreit aber dummerweise den Sand der Zeit und stürzt das Land ins Chaos, deren Bewohner sich in Dämonen verwandeln. Wie es bei einem Spiel mit dem persischen Prinzen so üblich ist, wird bis zur Lösung des Spiels eine Menge gekämpft, geklettert und Fallen ausgewichen. Sehr viele Rätsel gibt es zu lösen und ab und an gibt es auch Hinweise, wie es weitergeht. Und klappt es mal gar nicht, hat man ja noch seinen magischen Dolch, der die Zeit verlangsamen kann, gut bei überlegenen Gegnern, oder gar zurückdrehen, was einem bei Fallen weiterhilft. Bei den Kämpfen hilft einem übrigens die Begleiterin Farah, die mit Pfeil und Bogen eingreift. ![]() Prince of Persia-The Sands of Time hat, als es 2003 erschienen ist, eine Menge Auszeichnungen und gute Bewertungen eingeheimst. Zu Recht. Grafisch war das Spiel damals absolute Spitze und sieht daher heute immer noch gut aus, auch wenn es mit aktuellen Spielen natürlich nicht mithalten kann. Immerhin braucht man zum Spielen weniger Haupt-Ram-Speicher, als heutige Spiele von der Grafikkarte erwarten. Eine tolle Story, actionreiche Kämpfe und viele Rätsel und Fallen sorgen für eine Menge Abwechslung. Das Gameplay ist sehr ausgewogen, ein klasse Spiel. ![]() Warrior Within Ein Jahr später brachte Ubisoft die Fortsetzung, Warrior Within auf den Markt. Das Spiel kommt deutlich düsterer und vor allem actionlastiger daher, als noch der Vorgänger. Zwar hat sich an der normalen Steuerung kaum etwas geändert, die Möglichkeiten in den Kämpfen sind aber deutlich umfangreicher. So kann man wahlweise ein- oder zweihändig kämpfen oder nutzt die Umgebung, indem man sich beispielsweise um eine Säule schwingt. Das ist auch bitter nötig, denn Dahaka, ein riesiges Monster will mit seinen Helfern dem Prinz ein für alle mal den Gar aus machen. Und so bleibt unserem Prinzen nichts anderes übrig, als seine Attentäter zu vernichten. Und dabei gibt es eine Reihe an Kombo-Möglichkeiten, damit man seine Gegner auch variantenreich um die Ecke bringen kann. Logischerweise kommt auch wieder der Dolch zum Einsatz, um die Zeit zu manipulieren. Der fast ständig kämpfende Prinz in Warrior Within macht einfach Spaß. Es gibt schöne Levels, abwechslungsreiche Gegner, einige Fallen und Rätsel und vor allem toll animierte Kämpfe, die sich mit vielen Bewegungs- und Angriffsmöglichkeiten gewinnen lassen. Auch bei diesem Spiel wundert es nicht, dass es damals hohe Wertungen bekommen hat, es ist immer noch ein tolles Spiel. Zur Special Edition, mit zwei zwar älteren, aber sehr guten, Spielen für rund zehn Euro gibt es eigentlich nur noch ein Wort zu sagen: kaufen !
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