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Artikel (Review)

Jam with the Band


Review: DS (getestet)

Es soll auch noch Musikspiele neben Guitar Hero und Rock Band geben. Jam with the Band ist so ein Vertreter. Und auf den musste man eine verdammt lange Zeit warten. Zum ersten Mal vor vier Jahre angekündigt, dann aber für die westliche Welt gestrichen, ist das Spiel nun endlich erhältlich. Ob sich das lange Warten gelohnt hat?

Gleich zu Beginn des Spiels stellt uns Barbara einen Mitgliedsausweis für den Laden GB Music aus, der uns dazu berechtigt, die komplette Einrichtung zu nutzen, gegen ein paar zu erledigenden Dienste. Soweit zur Handlung, die eigentlich eh nichts zur Sache tut, geht es doch fast Ausschließlich um die Musik. Nun folgt ein kleines Tutorial und dann kann man ganz nach Wunsch loslegen. Es gibt insgesamt vier Schwierigkeitsgrade, Anfänger, Amateur, Profi und Meister. Im Konzertraum kann man nach herzenslust mit diversen Instrumenten einen der 50 enthaltenen Songs üben.



Der Gig des Tages

Wer sich für den täglichen Gig entscheidet, hat keine Auswahl, es muss ein vorgeschriebener Song mit einem vorgeschriebenen Instrument gespielt werden und das kann sich dann schon mal sehr gewöhnungsbedürftig anhören. James Brown Living in America hört sich mit dem Sound einer Spieluhr sicherlich etwas anders als gewohnt an. Immerhin stehen den 50 Songs 58 Instrumente gegenüber, da ergeben sich eine Menge Kombinationsmöglichkeiten.
Wem die Lieder nicht ausreichen und seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, kann sich auch als Komponist versuchen. Hierfür stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, bis zu 100 eigene Stücke lassen sich speichern. Und dafür sind nicht mal Notenkenntnisse Voraussetzung, man kann eine Melodie durch Summen erstellen oder man klimpert etwas auf dem virtuellen Piano, um seinen Song zu fabrizieren.



Karaoke Club

Bei Jam with the Band wird nicht nur musiziert, sondern es darf auch gesungen werden, wozu hat der DS schließlich ein Mikro. Neunzehn der enthaltenen Songs können hier zum Besten gegeben werden, der Rest ist nur instrumental. Wer nicht weiß, was er singen soll, kann seine Stimme analysieren lassen, um sich einen Song empfehlen zu lassen.
Nachschub an Songs kann man sich übrigens runterladen. Nintendo bietet eine Reihe Downloads an, die man sich vorher auch erstmal nur anhören kann, darunter auch Kompositionen von anderen Spieler, man selbst kann natürlich auch Songs freigeben.



Die Wartezeit hat sich bei Jam with the Band wirklich gelohnt. Das Spiel bietet einen enormen Umfang, eine gute Auswahl an Songs, eine überwältigende Auswahl an Instrumenten und dürfte jeden virtuellen Musiker zufrieden Stellen. Die Möglichkeit, eigene Songs zu erstellen ist zwar nicht einfach, mach aber großen Spaß. Jam with the Band ist für den DS das mit Abstand beste Musikspiel und wird noch oft den Weg in meinen DS finden.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 08.06.2010





  

Positiv

  • gute Songauswahl
  • viele Instrumente
  • umfangreiche Optionen

 


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