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Ben 10 Alien Force: The Rise of Hex


Review: Xbox 360 (getestet)

“Ben 10 Alien Force: The Rise of Hex” ist ein klassisches 2D-Jump-and-Run, ein Plattform-Game in der Tradition von “Donkey Kong” und den “Mario”-Sidescrollern. Als Ben Tennyson, dem jugendlichen Comic-Helden der Cortoon-Network-Serie “Ben 10”, tritt der Spieler in 15 Levels gegen die Schergen von Hex an. Der berobte Superschurke will die Welt, wie wir sie kennen, vernichten, indem er alle Technik mit Hilfe von Magie zerstört. Unterstützt wird er dabei von seiner Nichte Charmcaster.

Seine Geschichte erzählt das Spiel mit äußerst spartanischen Mitteln: Cut-Scenes aus zusammengeschnittenen Standbildern, Dialoge in Textform, entweder als Untertitel oder in Sprechblasen. Wer auf vertonet Dialoge, animierte Filmsequenzen oder gar gute Sprecher und filmische Effekte hofft, hofft vergebens.

Ein Alien für alle Fälle

Hinter der mageren Inszenierung verbirgt sich aber tatsächlich ein recht komplexes Jump-and-Run. Denn Ben ist nicht umsonst “Ben 10”: der junge Held kann sich in bis zu zehn außerirdische Lebensformen verwandeln, die nach und nach freigeschaltet werden und allesamt unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Als Roboter Brainstorm kann er etwa elektronische Anlagen kurzschließen, der hünenhafte Humungosaur bewegt auch die schwersten Objekte und räumt so Hindernisse aus dem Weg oder baut daraus Rampen, und als Geist Froster wachsen Ben sogar Flügel.



Für das Vorankommen im Spiel ist es von entscheidender Bedeutung, in der richtigen Situation die passende Form anzunehmen. So rätselt und kämpft man sich durch die 15 zweidimensionalen Levels, hüpft geschickt von Plattform zu Plattform und vorbei an tödlichen Fallen, sammelt verschiedenfarbige Keycards ein und bekämpft die Armee von Hex inklusive Bossgegnern.



Kleines Spiel für kleines Geld

“Ben 10 Alien Force: The Rise of Hex” ist als reiner Download-Titel über Xbox LIVE erhältlich. Es kostet 800 Microsoft-Points, also rund zehn Euro. Die ist das Spiel durchaus wert – in einem Wertungskorsett, das auch für Spiele wie “Prince of Persia - Die Vergessene Zeit” oder “Super Mario Galaxy 2” ausreichen muss, kann es jedoch nur mittelmäßig abschneiden.

Und die Spielspaßwertung ist ohnehin immer subjektiv. “Ben 10 Alien Force: The Rise of Hex” ist eben ein klassisches Jump-and-Run, und für mich hält sich in diesem Genre der Spaß oft arg in Grenzen, wenn ich wieder einmal haarscharf an einer Plattform vorbei in den Tod gesprungen bin und ein Level, in dem ich gerade noch ein zeitaufwändiges Schalterrätsel gelöst habe, nochmal von vorne beginnen muss. Aber sowas kann man ja durchaus auch mögen...

 

Geschrieben von: Alex Praxl am 17.06.2010
Leserwertung: 





  

Positiv

  • 10 Aliens mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt

Negativ

  • teils unfaire Rücksetzpunkte
  • nerviger Soundtrack
  • dünne Story
  • Dialoge in Textform
     
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