Artikel (Review)
Sonic & SEGA All-Stars Racing
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Review: PS3 / Wii / DS (getestet) / Xbox 360 (getestet)
Ein großer Pluspunkt der diversen Nintendo Konsolen war schon immer eines der Mario Kart Games. Auf dieses Spiel, ein fast perfektes Partyrennspiel, schaute man als Playstation oder Xbox Gamer immer ein bischen neidisch. Oft wurde versucht, das Spielprinzip zu kopieren, doch eigentlich immer war es ein mehr oder weniger kräftiger Schuss in den Ofen. Sega hat nun einen neuen Versuch gestartet, und auf den ersten Blick sieht das alles schon mal recht gut aus. Doch wie immer genügt uns natürlich nicht nur ein kurzer Blick. Nachdem Start sieht man im Intro Filmchen schon, was einen im Spiel erwartet. Eine große Auswahl an Charakteren aus den verschiedensten Sega Spielen, mit teils skurillen Fahrzeugen und ihren eigenen Strecken. Satte 22 Stars haben es ins Spiel geschafft, da findet sicherlich jeder einen seiner Lieblinge aus älteren Spielen wieder und schickt ihn ins Rennen. ![]() Sonic als Fahrlehrer Nach dem Intro hat man die Möglichkeit, sich mit der Steuerung vertraut zu machen, und hier fungiert kein geringerer als Sonic selbst als Fahrlehrer. Bei einer Probefahrt lernt man die Steuerung, wie man Extras einsetzt oder wie man driftet. Die Steuerung ist recht einfach und es lassen sich auch drei verschiedene Belegungen des Pads auswählen, Lenkradunterstützung gibt es ebenfalls. Auf den Strecken befinden sich diverse Kisten, die dem Spieler extras gewähren, wie zum Beispiel einige nette Waffen mit denen man seinen Gegner auf die Pelle rücken kann. Da gibt es Raketen oder Minen, die den Getroffenen verlangsamen, aber auch Schilde, die das eigene Fahrzeug schützen. ![]() Hier bleibt keiner auf der Strecke Insgesamt stehen 24 Strecken zur Auswahl. Jede dieser Kurse ist entsprechend den SEGA All-Stars an ein Spiel angelehnt. So sieht man auf Sonics Hausstrecke überall die bekannten Ringe, oder es schlurfen, wie in House of the Dead, schon mal Zombies über die Fahrbahn. Besonders bunt und gute Laune verbreitend ist die Strecke von Samba De Amigo gelungen. Hier wird rund um die Strecke getanzt und gefeiert. Auf allen Strecken gibt es so viele Details zu entdecken, daß man unbedingt mal eine Runde einfach zum Anschauen nutzen sollte. Beim Rennen selbst bekommt man davon einfach zu wenig mit. Natürlich wird nicht nur stur gefahren, einige Hindernisse warten auch auf die Rennpiloten. Da wird mal ein Wagen von Piranhas angeknabbert oder Krabben machen einem das Leben schwer. Mit etwas Glück jedoch findet man in einer der Extra Kisten einen speziellen All-Stars Gegenstand, der dem Spieler besondere Fähigkeiten, zum Charakter passend, verleiht. So kann Sonic, entsprechend seinem Namen, gar mit Überschallgeschwindigkeit über die Strecke rasen. ![]() Driften wird belohnt Durch gekonnte Drifts lädt man zusätzlich die Turboanzeige auf und kann durch Aktivierung des Laders so richtig auf die Tube drücken. Außer den Einzelrennen, gibt es auch noch verschiedene Missionen zu erfüllen. Schafft man das mit entsprechender Benotung, schaltet man weitere Missionen frei, 64 Stück gibt es insgesamt. Die Missionen sind abwechslungsreiche Minispielchen, so sammelt man als Sonic Ringe ein, oder muß Strecken in gewissen Zeitlimits schaffen usw. Daneben gibt es auch noch Zeitrennen. Eine Verbindung zu XBL vorausgesetzt, kann man gegen die Weltbestzeit der jeweiligen Strecke antreten und versuchen, sie zu verbessern. Der jeweils beste Fahrer in der Liste wird als Ghost auf der Strecke zu sehen sein, und der Spieler sieht sofort, wo er einen Fehler gemacht hat, oder wie er den derzeit Besten schlagen kann. Wer will mit mir spielen ? Klaro ist auch ein Multiplayermodus enthalten. Hier kann man mit bis zu drei Mitspielern per Splitscreen gegeneinander antreten und so macht das an sich schon sehr gute Spiel gleich noch einmal deutlich mehr Spaß. Auch ein Spiel gegen andere Gamer über das Internet ist möglich. Mit diesem Spiel ist Sega ein echter Hit gelungen. Grafisch ist das Spiel klasse und beim Sound kommen so manche Erinnerungen hoch, denn es gibt zahlreiche Melodien aus alten Sega Spielen zu hören. Die Auswahl und das Design der Strecken ist hervorragend und man erwischt sich immer wieder mal dabei, auf das Gewusel neben der Strecke zu schauen, als auf die Konkurrenz im Rennen. Dadurch, das nicht gleich zu Anfang alle Charaktere und Strecken verfügbar sind, sondern erst mit Credits, die man für gute Platzierungen bekommt, freikaufen muss, legt man das Spiel auch nicht so schnell aus der Konsole. Ein Klasse Spiel, das sowohl allein, als auch mit Freunden großen Spaß macht. Besonderheit bei der Xbox Version ist übrigens, daß man auch mit seinem Avatar ins Rennen gehen kann. Bleibt nur noch, einen Blick auf die DS Version zu werfen. Die DS VersionÜberraschenderweise muss man bei der Version für Nintendos DS kaum Abstriche zur Xbox Version machen, was Fahrer und Strecken betrifft. Auch hier gibt es die große Auswahl an bekannten SEGA Stars und ihren entsprechenden Strecken. Auch WLAN oder online Rennen mit bis zu vier Spielern sind möglich. Klar kann die Grafik nicht mit den großen Konsolen mithalten, sieht aber auch auf dem DS recht gut aus. Die Steuerung kommt hier ganz ohne den Touchscreen aus. Das Spiel läuft sehr flüssig und mit schöner Grafik und entsprechendem Sound ist auch die DS Fassung empfehlenswert. Übrigens auch eine tolle Idee, der Handheldfassung ein Herausforderungs System zu verpassen, ähnlich den Erfolgen auf der Xbox.
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Die DS Version

